Suonenwanderungen
Die Suonen entstammten dem Willen unserer Bauern, sich vor den Folgen der Trockenheit zu schützen. Man musste also das Wasser an Bach- und Flussläufen fassen und es künstlich in bedachtsamer Neigung über die Bergflanken an die Hänge führen. Der Grossteil dieser Suonen ist noch erhalten. Sie werden Gelegenheit haben, diese Bewässerungsanlagen zu bestaunen und ihrem Lauf entlang zu wandern, ganz verschiedenartige Siedlungen zu durchschreiten, immer wieder überraschende Ausblicke auf Täger, Dörfer, Weiler und Berge zu geniessen sowie ab und zu eine kleine Gemützserregung zu erleben, wenn die Suone plötzlich an einem Felsvorsprung vorbei oder in eine wilde und tiefe Schlucht führt. Dies ist der Grund, warum diese, vom Motorenlärm noch verschonten Pfade, unvergessliche Wanderungen und die Entdeckung des Wallis aus seiner malerischten Sicht ermöglichen.
Die Auswahl, der in diesem Führer vorgeschlagenen Routen, ist in den meisten Fällen auf die Wichtigkeit der Wasserleitungen selbst zurückzuführen. Es wurden Wanderungen gewählt, welche hauptsächlich entlang offener Leitungen und auf Wanderwegen verlaufen, die durch den Staat Walis homolgiert wurden.
Damit die Wanderung zum Erfolg wird, sollten Sie sich im Voraus bei Valrando oder bei den regionalen Tourismusbüros die entsprechenden Wanderbücher und Wanderkarten beschaffen. Hat Ihnen die Wanderung gefallen, erzählen Sie es weiter. Wenn nicht, dann wenden Sie sich bitte an folgende Adresse: Valrando, Rue Pré-Fleuri 6, Postfach 23, CH-1951 Sion.
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Suonenwanderungen (entlang der "Heiligen Wasser") ins Baltschieder-, Bietsch- oder Jolital, inmitten des UNESO-Weltnaturerbegebietes "Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn". |
| - | Suonenwanderweg Gsponeri - Finileri, 4 Stunden |